Street-Art-Künstler Zest gestaltete Wände

Am nordwestlichen Ende des Geländes der MTV Bauen und Wohnen, die Elsa-Brändström-Straße tangierend, steht ein Trafohaus, das bislang wenig aufgefallen ist. Das hat sich an einem heißen Juli-Wochenende geändert – die Fassade des kleinen Gebäudes wurde von dem international renommierten französischen Street-Art-Künstler Zest neu gestaltet.

 

METROPOLINK- ein neues Festival widmet sich der Urban Art  mit großflächigen Wandmalereien und eigens im öffentlichen Raum entwickelten Motiven. Die Street Art/Urban Art hat in Heidelberg eine beachtliche Tradition. Gegenwärtig  bietet Heidelberg ein vielfältiges Kulturprogramm im Bereich urbaner, postmoderner Kunst. Das DAI, der Karlstorbahnhof, die Halle02 oder die neue Villa Nachttanz veranstalten in Verbindung mit Musik, Street Dance, Poetry Slams oder Graffiti noch bis Mitte Juli interdisziplinäre Events mit auch international renommierten Größen und Nachwuchskünstlern.

 

Der aus Montpellier stammende Künstler Zest gestaltete benachbart dem Gelände der MTV Bauen und Wohnen mit seinem einzigartigen, abstrakten Stil die Wände des Trafohauses. Zest hat sein Handwerk seit den frühen 2000er Jahren immer weiter verfeinert und bewegt sich fließend zwischen verschiedenen Medien wie Leinwand, Wand oder Skulptur. Sei es nun mit Farbrollen, Pinsel oder Marker, Zests Kunst sticht immer hervor, wie man zum Beispiel an seinen riesigen Wandfresken in europäischen Städten oder New York - und jetzt auch in Heidelberg - eindrücklich erkennen kann.